Satzung

Nachfolgend die aktuelle Satzung mit Gültigkeit ab dem 8. Mai 2009:


§ 1 Name, Sitz, Eintragung und Geschäftsjahr
 (1) Der am 29.08.1848 gegründete Verein führt den Namen  Turngemeinde  "Zur roten Erde" von
 1848  Schwelm e. V.
 (2) Er hat seinen Sitz in Schwelm und ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Schwelm unter 
 der Nr. VR 119 eingetragen.
 (3) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
 (4) Gerichtsstand ist Schwelm.

§ 2 Zweck des Vereins
 (1) Der Verein bezweckt die planmäßige Pflege und Förderung  des Sports,  insbesondere die
 Betreuung der Jugend sowie die Pflege der Geselligkeit.
 (2) Dieser Zweck wird verwirklicht insbesondere durch:
 - entsprechende Organisation eines geordneten Sport-, Spiel- und Übungsbetriebs für alle
   Bereiche, einschließlich des Freizeit- und Breitensports
 - die Teilnahme an abteilungsübergreifenden Sport und   Vereinsveranstaltungen
 - die Durchführung von allgemeinen  Jugendveranstaltungen und -maßnahmen
 - den Einsatz von sachgemäß aus- und weitergebildeten Übungsleitern, Trainern und Helfern
 - die Beteiligung an Sport- und Spielgemeinschaften
 - die Anschaffung sowie die Instandhaltung des zum Sport- und Veranstaltungsbetriebs
   erforderlichen Inventars
 - Angebote oder Veranstaltungen im Gesundheitssport
 - Angebote oder Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit Schulen,    Kindertagesstätten und 
   anderen Erziehungseinrichtungen.
 (3) Zur Gewährleistung des vorgenannten Zwecks kann der  Verein selbst  oder in
 Zusammenarbeit mit anderen Trägern Sonderformen der Teilhabe an  Sportangeboten
 anbieten  (z.B. Kursbetrieb), an denen auch Nichtmitglieder  teilnehmen können.

§ 3 Gemeinnützigkeit
 (1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des
 Abschnitts  "Steuerbegünstigte Zwecke" gemäß § 52 der  Abgabenordnung.
 (2) Er ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Alle Mittel
 des Vereins dürfen nur zu satzungsmäßigen Zwecken verwendet werden.
 (3) Der Verein ist parteipolitisch und religiös neutral.
 (4) Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus den Mitteln
 des Vereins. Keine Person darf durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder
 durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
 (5) Ausscheidende Mitglieder haben gegen den Verein keine Ansprüche auf Zahlung des Wertes
 eines Anteils am Vereinsvermögen.

§ 4 Verbandsmitgliedschaften
 (1) Der Verein ist Mitglied
  a) im Stadtsportverband Schwelm e. V. und im Kreissportbund Ennepe-Ruhr e. V. sowie
  b) fakultativ in den für die betriebenen Sportarten zuständigen Fachverbänden.
 (2) Der Verein erkennt die Satzungen, Ordnungen und Wettkampfbestimmungen der
 Verbände nach Absatz 1 als verbindlich an.
 (3) Um die Durchführung der Vereinsaufgaben zu ermöglichen, kann der geschäfts-
 führende Vorstand den Eintritt und Austritt zu den Fachverbänden beschließen.

§ 5 Erwerb der Mitgliedschaft
 (1) Mitglied des Vereins können natürliche und juristische Personen werden.
 (2) Die Mitgliedschaft wird durch Aufnahme erworben. Es ist ein Aufnahmeantrag
 auf vorgesehenem Formular schriftlich an  den Verein zu richten.
 (3) Der Aufnahmeantrag eines beschränkt Geschäftsfähigen  oder Geschäfts-
 unfähigen ist von dem/den gesetzlichen Vertreter(n) zu stellen. Die gesetzlichen
 Vertreter beschränkt geschäftsfähiger Vereinsmitglieder verpflichten sich mit dem
 Aufnahmegesuch für die Beitragsschulden aufzukommen.
 (4) Über die Aufnahme entscheidet der geschäftsführende Vorstand durch Beschluss.
 Mit Beschlussfassung beginnt die Mitgliedschaft. Das Mitglied erhält eine schriftliche
 Aufnahmebestätigung.
 (5) Ein Aufnahmeanspruch besteht nicht. Die Ablehnung der Aufnahme muss nicht
 begründet werden. Ein abgelehnter Aufnahmeantrag kann erst nach Ablauf eines
 Jahres erneuert werden.
 (6) Lehnt der geschäftsführende Vorstand einen Aufnahmeantrag ab oder wird aus
 dem Mitgliederkreis gegen eine Aufnahme begründeter Einspruch erhoben, so steht
 dem Antragsteller bzw. der Antragstellerin die Anrufung des Ältestenrats offen, der
 nach Anhörung beider Parteien endgültig entscheidet. Eine Anrufung der
 Mitgliederversammlung ist ausgeschlossen. Gegen die Ablehnung ist der Rechtsweg
 nicht zulässig.

§ 6 Beendigung der Mitgliedschaft
 (1) Die Mitgliedschaft endet durch
  a) Austritt aus dem Verein (Kündigung)
  b) Ausschluss aus dem Verein (§ 7)
  c) Tod
  d) Auflösung des Vereins
  e) durch Erlöschen der Rechtsfähigkeit der juristischen Person.
 (2) Der Austritt aus dem Verein (Kündigung) erfolgt durch schriftliche, handschriftlich
 unterzeichnete Erklärung gegenüber dem Vorstand mit einer Kündigungsfrist von 6
 Wochen zum Jahresende. Das Mitglied muss den Zugang der Erklärung im Zweifel
 nachweisen können (Quittung oder Zustellungsurkunde).
 (3) Bei Beendigung der Mitgliedschaft, gleich aus welchem Grund, erlöschen alle
 Ansprüche aus dem Mitgliedschaftsverhältnis. Noch ausstehende Verpflichtungen
 aus dem Mitgliedschaftsverhältnis, insbesondere Beitragspflichten, bleiben hiervon
 unberührt. Vereinseigene Gegenstände sind dem Verein herauszugeben oder
 wertmäßig abzugelten.

§ 7 Ausschluss aus dem Verein
 (1) Ein Ausschluss kann erfolgen, wenn ein Mitglied
  a) trotz schriftlicher Mahnung seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommt
  b) grobe Verstöße gegen die Satzung und Ordnungen schuldhaft begeht
  c) in grober Weise den Interessen des Vereins und seinen Zielen zuwiderhandelt.
 (2) Über den Ausschluss entscheidet der geschäftsführende Vorstand auf Antrag.
 Zur Antragstellung ist jedes Mitglied berechtigt.
 (3) Der Antrag auf Ausschluss ist dem betroffenen Mitglied samt Begründung zuzuleiten.
 Das betroffene Mitglied wird aufgefordert, innerhalb einer Frist von 3 Wochen zu dem Antrag
 auf Ausschluss Stellung zu nehmen. Nach Ablauf der Frist ist vom geschäftsführenden
 Vorstand unter Berücksichtigung einer zugegangenen Stellungnahme des betroffenen
 Mitglieds über den Antrag zu entscheiden.
 (4) Der geschäftsführende Vorstand entscheidet mit einfacher Mehrheit.
 (5) Der Beschluss ist dem Mitglied schriftlich mit Gründen mittels eingeschriebenen Briefes
 mitzuteilen.
 (6) Der Ausschließungsbeschluss wird mit Bekanntgabe an das betroffene Mitglied wirksam.
 (7) Gegen den Ausschließungsbeschluss steht dem betroffenen Mitglied das Rechtsmittel
 der Beschwerde an den Ältestenrat zu. Diese ist innerhalb einer Frist von 2 Wochen  ab
 Zugang des Ausschließungsbeschlusses schriftlich an den geschäftsführenden Vorstand  zu
 richten. Sie ist zu begründen. Die Beschwerde hat keine aufschiebende Wirkung.
 (8) Über die Beschwerde entscheidet der Ältestenrat.
 (9) Der Weg zu den ordentlichen Gerichten bleibt unberührt.

§ 8 Beiträge
 (1) Der Verein erhebt Mitgliedsbeiträge. Er kann Aufnahmegebühren, abteilungsspezifische
 Beiträge, Umlagen und Gebühren für besondere Leistungen des Vereins festsetzen.
 Der Vereinsjahresbeitrag und alle sonstigen geldlichen Verpflichtungen der Mitglieder sowie
 die Fälligkeit der Zahlungen werden in einer Beitragsordnung festgesetzt, die von  der
 Mitgliederversammlung verabschiedet wird. Umlagen können bis zum Sechsfachen des
 jährlichen Mitgliedsbeitrages festgesetzt werden.
 (2) Zusatzbeiträge, die in Abteilungen wegen erhöhter Kosten des Sportangebotes erhoben
 werden müssen, werden von der jeweiligen Abteilungsversammlung beschlossen und durch
 den geschäftsführenden Vorstand genehmigt.
 (3) Das Mitglied ist verpflichtet, dem Verein Änderungen der Bankverbindung und der Anschrift
 unverzüglich mitzuteilen.
 (4) Ehrenmitglieder sind von der Entrichtung des Beitrages und sonstiger Abgaben befreit.
 (5) Über Stundung, Erlass von Beiträgen und Abgaben entscheidet der geschäftsführende
 Vorstand in begründeten Einzelfällen.
 (6) Bei Teilnahme an Kursangeboten wird für Nichtmitglieder eine Kursgebühr erhoben.
 (7) Alles weitere regelt die Beitragsordnung.

§ 9 Organe des Vereins
 Organe des Vereins sind:
  a) die Mitgliederversammlung
  b) der Vorstand
  c) die Jugendversammlung
  d) der Ältestenrat.

§ 10 Mitgliederversammlung
 (1) Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins.
 (2) Die ordentliche Mitgliederversammlung (sog. Jahreshauptversammlung - JHV) findet im
 Laufe der ersten 4 Monate des Geschäftsjahres statt.
 (3) Die Vorankündigung zur JHV muss mindestens 4 Wochen vorher im Internet, in der örtlichen
 Presse (Westfälische Rundschau / Westfalenpost) und/oder in der Vereinszeitung erfolgen.
 (4) Anträge zur Beschlussfassung in der JHV sind bis spätestens 14 Tage vor der JHV schriftlich an
 den geschäftsführenden Vorstand einzureichen.
 (5) Die Einladung zur JHV erfolgt unter Angabe von Tag, Stunde und Ort der Versammlung sowie
 der Tagesordnung mindestens 10 Tage vor der Versammlung im Internet und in  der örtlichen
 Presse (Westfälische Rundschau / Westfalenpost).
 (6) Die Tagesordnung muss mindestens folgende Punkte enthalten:
  a) Gesamtbericht des Vorstands
  b) Bericht des Vorstands "Finanzen" zur finanziellen Situation des Vereins
  c) Bericht der Kassenprüfer über die von ihnen durchgeführte Prüfung
  d) Entlastung des Vorstands
  e) Wahl der Mitglieder des Vorstands
  f) Wahl von zwei Kassenprüfern
  g) vorliegende Anträge.
 (7) Anträge, die nicht fristgerecht eingereicht worden sind, können nur dann zur Beratung und
 Beschlussfassung gelangen, wenn dazu mindestens 3/4 der anwesenden  stimmberechtigten
 Mitglieder ihre Zustimmung erteilen (sog. Dringlichkeitsanträge). Satzungsändernde oder den
 Verein auflösende Beschlüsse sind nicht aufgrund eines Dringlichkeitsantrags möglich.
 (8) Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Anzahl der
 anwesenden Mitglieder beschlussfähig. Stimm- und wahlberechtigt sind Mitglieder,  die zum
 Zeitpunkt der Mitgliederversammlung das 18.Lebensjahr vollendet haben. Abstimmungen erfol-
 gen mit einfacher Stimmenmehrheit. Stimmengleichheit verwirft. Satzungsänderungen bedürfen
 einer 2/3 Mehrheit. Abstimmungen müssen nur dann durch Stimmzettel  erfolgen, wenn dies von
 mindestens 20% und von 10 erschienenen Stimmberechtigten verlangt wird.
 (9) Die von der JHV zu wählenden Mitglieder des Ältestenrats können zusammen in einem
 Wahlgang gewählt werden, wenn hiergegen kein Widerspruch erfolgt.
 (10) Ein in der Mitgliederversammlung abgelehnter Antrag kann erst nach Ablauf von 6 Monaten
 wieder eingereicht werden.
 (11) Der geschäftsführende Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung
 einberufen. Er hat eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen,  wenn dies der
 Ältestenrat oder mindestens 10% der stimmberechtigten Mitglieder unter Angabe des Grundes
 beantragen.
 (12) Für die außerordentliche Mitgliederversammlung gelten die gleichen Einladungs- und Durch-
 führungsformalien wie für die JHV. Die außerordentliche Mitgliederversammlung hat die gleichen
 Befugnisse wie die ordentliche Mitgliederversammlung.

§ 11 Vorstand
 (1) Der Vorstand des Vereins umfasst den
  a) geschäftsführenden Vorstand
  b) erweiterten Vorstand.
 (2) Der geschäftsführende Vorstand setzt sich zusammen aus:
  a) dem/der Vereinsvorsitzenden
  b) dem/der stellvertretenden Vorsitzenden
  c) dem Vorstand Finanzen
  d) dem Vorstand Sport
  e) dem von der Jugendversammlung gewählten Vorstand Jugend.  Mit Ausnahme des Vorstands
  Jugend gelten die vorgenannten als Vorstand gemäß § 26 BGB.
 (3) Mitglieder des geschäftsführenden Vorstands müssen bis auf den Vorstand Jugend
 mindestens 18 Jahre alt sein und werden einzeln von der Mitgliederversammlung gewählt.
 (4) Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei  Mitglieder des geschäftsführenden
 Vorstands - ausgenommen des Vorstands Jugend - vertreten, darunter  der/die Vorsitzende oder
 der/die stellvertretende Vorsitzende. Andere Vereinsmitglieder können durch schriftliche Vollmacht
 mit der rechtsverbindlichen Vertretung des Vereins beauftragt werden oder die Verfügungsgewalt
 über die Konten des Vereins unter Beachtung des Vieraugenprinzips erhalten. Die  Abteilungsleiter
 vertreten den Verein gegenüber den jeweiligen Fachverbänden in laufenden Angelegenheiten des
 Spiel- und Sportbetriebs.
 (5) Aufgabe des geschäftsführenden Vorstands ist die Leitung  und Geschäftsführung des Vereins.
 Er ist für alle Aufgaben zuständig, die nicht durch die Satzung oder Ordnung einem  anderen
 Vereinsorgan zugewiesen sind, und entscheidet  unter anderem über:
  - die laufenden Geschäfte der Verwaltung
  - einzelne Rechtsgeschäfte bis zum Betrag von € 25.000,-
  - Anmietung oder Verpachtung von Räumlichkeiten
  - Abschluss von Anstellungs- oder Arbeitsverträgen (Geschäftsführer, Verwaltungsangestellte,
    Reinigungskräfte etc.)
  - die Zuweisung der der Jugendversammlung zufließenden Mittel
  - Rahmenvorgaben an die Abteilungsvorstände, wie Abteilungsbudgets, Musterverträge und
    Dispositionsbefugnisse
  - Genehmigung der Festsetzung der Abteilungsbeiträge durch die jeweilige Abteilungs-
    versammlung
  - Beschlussvorlagen an die Mitgliederversammlung zur Einführung von Umlagen oder Sonder-
    beiträgen für alle Mitglieder
  - die Bildung von Wettkampfgemeinschaften bzw. sportlichen Fusionen mit anderen Abteilungen,
    Vereinen und übergeordneten Institutionen sowie über spezielle Namenskonventionen der
    einzelnen Abteilungen
  - die Bildung oder Schließung von Abteilungen
  - Zuschuss für förderungswürdige oder talentierte Sportler
  - Erlass von Ordnungen
  - Bildung von Ausschüssen
 (6) Der geschäftsführende Vorstand ist berechtigt, zu seiner Entlastung oder zur Erfüllung
 besonderer Aufgaben Mitarbeiter/-innen zu berufen, die jedoch nur beratende  Stimmen haben.
 (7) Der erweiterte Vorstand besteht aus dem geschäftsführenden Vorstand und den Abteilungs-
 leitern als stimmberechtigten Beisitzern. Er dient der Verbesserung der  Koordination und
 Kommunikation zwischen den Abteilungen. Er entscheidet über besonders gewichtige Angelegen-
 heiten, die vom geschäftsführenden Vorstand zur Entscheidung an  den erweiterten Vorstand
 herangetragen werden und die Beschlussvorlagen des Sportausschusses.
 (8) Geschäftsführender Vorstand und erweiterter Vorstand werden vom/von der Vereinsvor-
 sitzenden zusammengerufen, sooft es ihm/ihr erforderlich erscheint oder wenn 3 ihrer Mitglieder
 die Einberufung beantragen. Sie sind beschlussfähig, wenn mindestens 3/5 ihrer stimmbe-
 rechtigten Mitglieder anwesend sind. Entschieden wird mit einfacher Stimmenmehrheit.
 Stimmengleichheit verwirft.

§ 12 Jugendversammlung
 (1) Die Jugend des Vereins ist die Gemeinschaft aller Mitglieder bis zur Vollendung des
 18. Lebensjahres.
 (2) Die Jugend führt und verwaltet sich im Rahmen der Satzung und der Ordnungen des
 Vereins selbständig. Sie entscheidet über die Verwendung der ihr zufließenden Mittel.
 (3) Die Jugend wird vertreten durch:
  a) den Vorstand Jugend und
  b) die Jugendvorstände der einzelnen Abteilungen. Der Vorstand Jugend ist Mitglied des
      geschäftsführenden Vorstands.
 (4) Alles Nähere regelt die Jugendordnung. Diese wird auf Vorschlag der Vereinsjugend von
 der Mitgliederversammlung beschlossen. Die Jugendordnung darf den Vorgaben dieser
 Satzung nicht widersprechen. Im Zweifelsfall gelten die Regelungen dieser Satzung.

§ 13 Ältestenrat
 (1) Der Ältestenrat setzt sich zusammen aus:
  a) dem/der Vereinsvorsitzenden,
  b) dem/der Stellvertreter/-in,
  c) dem Vorstand Sport,
  d) 3 Mitgliedern, die mindestens 25 Jahre Mitglied des  Vereins sind.
 (2) Vorsitzende/r des Ältestenrats ist der/die Vereinsvorsitzende.  Er / Sie ruft den Ältestenrat
 zusammen, wenn es zur Aufgabenerfüllung erforderlich erscheint oder wenn drei  Mitglieder
 die Einberufung unter Angabe der Gründe schriftlich beantragen.
 (3) Der Ältestenrat ist beschlussfähig, wenn 2/3 seiner Mitglieder  anwesend sind. Die Beschlüsse
 des Ältestenrates müssen mit 3/4-Mehrheit gefasst werden. Zu seinen Aufgaben zählt  die
 Schlichtung persönlicher Streitigkeiten unter den Mitgliedern, das Aussprechen von Verwarnungen
 und Entscheidungen nach § 7 Abs. 8 dieser Satzung sowie der Vorschlag auf Ernennung eines
 Ehrenmitglieds an die Mitgliederversammlung.

§ 14 Vergütung der Tätigkeit der Organmitglieder,
 Aufwendungsersatz, bezahlte Mitarbeit
 (1) Die Vereins- und Organämter werden grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt, soweit nicht diese
 Satzung etwas anderes bestimmt.
 (2) Bei Bedarf können Vereinsämter unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Verhältnisse und
 der Haushaltslage entgeltlich auf der Grundlage eines Dienstvertrags oder  gegen Zahlung einer
 Aufwandsentschädigung nach § 3 Nr.  26a EStG ausgeübt werden.  Die Entscheidung über eine
 entgeltliche Tätigkeit auf Basis  eines Dienstvertrags trifft die Mitgliederversammlung. 
 Dem geschäftsführenden Vorstand gemäß § 26 BGB obliegt  die Entscheidung über die Zahlung
 pauschaler Aufwandsentschädigungen nach § 3 Nr. 26a EStG sowie die  Verantwortung für den
 Abschluss von Dienstverträgen (Regelung von Vertragsbeginn, Vertragsinhalt und
 Vertragsbeendigung).
 (3) Zur Erledigung der Geschäftsführungsaufgaben und zur Führung der Geschäftsstelle ist der
 Vorstand ermächtigt, im Rahmen der wirtschaftlichen Verhältnisse und der  Haushaltslage einen
 Geschäftsführer und/oder Mitarbeiter für die Verwaltung einzustellen. Die arbeitsrechtliche
 Direktionsbefugnis hat der geschäftsführende Vorstand im  Sinne von § 26 BGB.  Zur Erfüllung der
 satzungsgemäßen Zwecke ist der Vorstand ermächtigt, Verträge mit Übungsleitern, Trainern und
 Helfern abzuschließen.
 (4) Die Mitglieder und Mitarbeiter des Vereins haben einen Aufwendungsersatzanspruch nach
 § 670 BGB für solche Aufwendungen, die ihnen durch die Tätigkeit für den Verein  entstanden sind.
 Die Mitglieder und Mitarbeiter haben das Gebot der Sparsamkeit zu beachten. Der Vorstand kann
 durch Beschluss im Rahmen der steuerrechtlichen Möglichkeiten Aufwandspauschalen festsetzen.

§ 15 Amtsdauer und Wahlen
 (1) Die Mitglieder des geschäftsführenden Vorstands werden auf die Dauer von 2 Jahren, die
 ordentlichen Mitglieder des Ältestenrats (§ 13 Abs. 1) auf die Dauer von drei Jahren gewählt.
 Wiederwahl ist unbegrenzt statthaft.
 (2) Gewählt ist der/die Kandidat/in mit den meisten Stimmen. Bei Stimmengleichheit ist eine
 Stichwahl vorzunehmen. Bei erneuter Stimmengleichheit in der Stichwahl entscheidet das
 von der Versammlungsleitung zu ziehende Los. Der geschäftsführende Vorstand bleibt auch
 nach Ablauf der Amtszeit im Amt, bis ein neuer geschäftsführender Vorstand  gewählt ist.
 Abwesende können gewählt werden, wenn sie ihre Bereitschaft zur Wahl des Amtes vorher
 schriftlich erklärt haben. Scheidet ein Mitglied des geschäftsführenden Vorstands vorzeitig aus,
 so kann der Vorstand für die restliche Amtszeit des Ausgeschiedenen durch Beschluss
 einen Nachfolger bestimmen.

§ 16 Kassenprüfer
 (1) Von der Mitgliederversammlung werden für die Dauer von einem Jahr 2 Kassenprüfer gewählt.
 Die Wiederwahl der Kassenprüfer ist zulässig, jedoch nur für eine weitere Periode.
 (2) Die Kassenprüfer prüfen die ordnungsgemäße Buch- und Kassenführung des Vereins mit allen
 Konten, Buchungsunterlagen und Belegen und erstatten der Mitgliederversammlung darüber einen
 Bericht. Der Vorschlag zur Entlastung des Vorstands kann von den Prüfern vorgebracht werden.

§ 17 Abteilungen
 (1) Der Verein gliedert sich in Abteilungen, die durch den geschäftsführenden Vorstand einge-
 richtet und aufgelöst werden.
 (2) Jede Abteilung stellt einen Abteilungsleiter mit Sitz im erweiterten Vorstand.
 (3) Alles weitere regelt die Abteilungsordnung, die durch den geschäftsführenden Vorstand
 erlassen wird.

§ 18 Sportausschuss
 (1) Der Sportausschuss setzt sich zusammen aus:
  a) dem Vorstand Sport, dem die Einberufung obliegt
  b) den sportlichen Leiterinnen oder Leitern der einzelnen Abteilungen des Vereins.
 (2) Der Sportausschuss ist für die Koordinierung des abteilungsübergreifenden Sportangebotes
 zuständig. Dies umfasst alle sportlichen Fragestellungen, die über die spezifischen Aspekte der
 einzelnen Abteilungen hinausgehen, wie z.B. die Entwicklung und Fortschreibung  eines
 umfassenden Kinder- und Jugendkonzeptes, vereinsinterne Trainer- und Übungsleiter Aus- und
 Fortbildung, Initiierung von gemeinsamen Freizeiten und Veranstaltungen.
(3) Wenn die Ausführung dieser Beschlüsse mit Ausgaben verbunden ist, die im Haushalt nicht
vorgesehen sind, ist die Zustimmung des geschäftsführenden Vorstands einzuholen.

§ 19 Protokollführung und Berichtsbuch
 Die Beschlüsse des Vorstands, des Ältestenrats sowie der Mitgliederversammlung sind in einem
 Berichtsbuch aufzunehmen und vom Protokollanten sowie einem Vorstandsmitglied zu  unter-
 zeichnen. Ebenso ist der Ablauf einer Mitgliederversammlung zu protokollieren.

§ 20 Haftung des Vereins
 (1) Ehrenamtlich Tätige haften für Schäden gegenüber den Mitgliedern und gegenüber dem Verein,
 die sie in Erfüllung ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit verursachen, nur bei Vorsatz und grober Fahr-
 lässigkeit.
 (2) Der Verein haftet gegenüber den Mitgliedern im Innenverhältnis nicht für fahrlässig verursachte
 Schäden, die Mitglieder bei der Ausübung des Sports, bei Benutzung von Anlagen oder Einrich-
 tungen des Vereins oder bei Vereinsveranstaltungen erleiden, soweit solche Schäden nicht durch
 Versicherungen des Vereins abgedeckt sind.

§ 21 Datenschutz im Verein
 (1) Zur Erfüllung der Zwecke des Vereins werden unter  Beachtung der gesetzlichen Vorgaben des
 Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) personenbezogene Daten über persönliche und sachliche
 Verhältnisse der Mitglieder im Verein gespeichert, übermittelt und verändert.
 (2) Jedes Vereinsmitglied hat das Recht auf:
  a) Auskunft über die zu seiner Person gespeicherten Daten
  b) Berichtigung über die zu seiner Person gespeicherten Daten, wenn sie unrichtig sind
  c) Sperrung der zu seiner Person gespeicherten Daten, wenn sich bei behaupteten Fehlern weder
      deren Richtigkeit noch deren Unrichtigkeit feststellen lässt
  d) Löschung der zu seiner Person gespeicherten Daten, wenn die Speicherung unzulässig war.
 (3) Den Organen des Vereins, allen Mitarbeitern oder sonst für den Verein Tätigen ist es untersagt,
 personenbezogene Daten unbefugt zu anderen als dem jeweiligen Aufgabenerfüllung gehörenden
 Zweck zu verarbeiten, bekannt zu geben, Dritten zugänglich zu machen oder sonst  zu nutzen. Diese
 Pflicht besteht auch über das Ausscheiden der oben genannten Personen aus dem Verein hinaus.

§ 22 Auflösung des Vereins
 (1) Die Auflösung des Vereins kann nur in einer  außerordentlichen Mitgliederversammlung
 beschlossen werden. Auf der Tagesordnung dieser Versammlung darf nur der Punkt
 "Auflösung des Vereins" stehen.
 (2) Die Einberufung einer solchen Mitgliederversammlung darf nur erfolgen, wenn es
  a) der Vorstand mit einer Mehrheit von 3/4 aller seiner Vorstandsmitglieder beschlossen hat oder
  b) von 1/3 der stimmberechtigten Mitglieder des Vereins schriftlich gefordert wurde.
 (3) Die Auflösung des Vereins kann nicht beschlossen werden, wenn sich noch mindestens 25
 stimmberechtigte und anwesende Mitglieder für sein Fortbestehen erklären.
 (4) Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder Wegfall seines bisherigen Zwecks ist das
 Vermögen des Vereins der Stadt Schwelm zu überweisen mit der Bedingung, dasselbe den
 im Stadtkreis ansässigen Vereinen mit gleichgerichteten Zielen, wie sie der aufgelöste Verein
 verfolgt, zur Verfügung zu stellen.


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