Schwelm mit starker zweiten Hälfte

In der ersten Halbzeit war die Mannschaft von Trainer Jörg Rode überhaupt nicht im Spiel. In der Deckung fehlte der Zugriff. Doch nach der Pause ging es los . . .

Foto: Michael Scheuermann

HSV Herbede – RE Schwelm 29:32 (17:12)

Mit einem wahren Kraftakt drehte die RE Schwelm die Partie beim HSV Herbede zum 32:29 (12:17) Auswärtserfolg zum Saison-Auftakt in der Handball-Landesliga. Es war ein ordentliches Stück Arbeit für die Kreisstädter, die auf Rückraumspieler Moritz Meuren verzichten mussten.

In der ersten Halbzeit war die Mannschaft von Trainer Jörg Rode überhaupt nicht im Spiel. In der Deckung fehlte der Zugriff, der HSV kam über Eins-gegen-Eins-Situationen häufig zum Torerfolg. Vorne agierten sie zu statisch und erzeugten kaum Druck gegen die offensive Deckung der Gastgeber, wodurch sie phasenweise schon mit sieben Treffern im Hintertreffen waren.

Im zweiten Spielabschnitt zeigten die Schwelmer ein anderes Gesicht. Jan-Lukas Pape im Tor zeigte eine starke Leistung, die Deckung stand deutlich besser und vorne präsentierten sie sich deutlich variabler. „Da haben wir endlich das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten“, so Rode. Marc Kleinschmidt sorgte für den Ausgleich zum 22:22 (45.). Bis zum 28:29 (56.) ging es hin und her, ehe die RE mit drei Treffern in Serie durch Kleinschmidt und Dominik Thäsler für die Entscheidung sorgte.

Rode war nach dem Spiel glücklich über den erfolgreichen Auftakt. „Zur Pause war mit dem Ergebnis noch nicht zu rechnen“, äußerte er sich zur schwachen ersten Halbzeit. „Nach der Pause haben wir uns deutlich gesteigert und den Kampf sehr gut angenommen.“

RE Schwelm: Jan-Lukas Pape, Hasenclever – Kleinschmidt 9/6, Thäsler 7, Köhrer 6, Möller 5, Bezirgiannis 4, Dadayli 1, Fähmel, Ohrmann, N. Pape, Göbel, Monsees.

Quelle: WP.de