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Kreis-Cross- und Waldlaufmeisterschaften 2017 in Ennepetal am 04.02.2017
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05.02.2017 - LeichtathletikRote-Erde
von: Klaus Rauhaus

Kreis-Cross- und Waldlaufmeisterschaften 2017 in Ennepetal am 04.02.2017


Klein aber fein war am Samstag, 4, Februar, das Aufgebot der Leichtathleten und der Läufer der TG Rote Erde Schwelm bei den Kreis-Cross- und Waldlaufmeisterschaften an der Albert-Schweitzer-Schule Ennepetal.  Bei nur elf Startern errangen wir drei Kreismeistertitel durch Josephine Hiller (W 11), Aurelia Läms  (W 10) sowie die von der W11-Zweiten Rosa Opitz komplettierten Staffel. Dazu kamen mehrere Treppchenplätze.

Doch der Reihe nach. Veranstalter SF Ennepetal hatte eine sehr anspruchsvolle Strecke abgesteckt, auf der sich Schotter- und Waldwege, Wiese und Waldboden abwechselten. Dazu kamen fiese Steigungen.

Als erster Schwelmer bewältigte das der achtjährige Ethan Dart, der die 1000-Meter-Runde in guten 4:57 Minuten lief und mit der Silbermedaille in der M9 belohnt wurde. Erst am Schussanstieg war er noch überholt worden, war aber ein sehr beherztes Rennen gelaufen.

Anschließend gab auch Malte Kühner in der Konkurrenz der U12 Alles, musste sich dort aber der starken Konkurrenz beugen und belegte einen guten Mittelplatz.

Dann kamen unsere U-12-er-Mädchen, die in Abwesenheit der gerade auf Konfifreizeit befindlichen Vorjahresmeister Franziska Ebel und Daniel Sieberg diesmal unser  Glanzstück bildeten. Beeindruckend, wir die kleine Josephine das Feld  beherrschte, mit großem Vorsprung und scheinbar unangestrengt den Schlussanstieg anging. Dann musste sie doch etwas beißen, lief  aber in der tollen Zeit von 4:14 Minuten klar als Erste über die Ziellinie. Ihr Kommentar: „Ich hatte zum Schluss keine Kraft mehr, aber zum Glück sind meine Beine noch gelaufen.“ – Und wie!!!

Klasse auch die Leistung von Rosa Opitz, die sich hinter Fini am Schlussanstieg noch ein packendes Duell mit einer Konkurrentin lieferte, sie noch überholen konnte und in 4:30 Minuten den zweiten Platz belegte. Aurelia Läms kämpfte unterdessen mitten im Feld  noch um eine gute Zeit, benötigte am Ende 4:59 Minuten und durfte sich anschließend noch über eine gute Nachricht freuen: Alle, die vor ihr gelegen hatten, waren älter als unsere Auri gewesen.

In der U14 der Jungs hatten wir mit Niels Raeder und Ben Ben Brüssow zwei starke Starter. Sie mussten die schwierige Runde  zweimal bewältigen, was sich dann auf 2050 Meter summierte. Niels lieferte sich mit einem Konkurrenten an der Spitze ein echtes Duell. In der ersten Runde hielt er sich noch klug hinter ihm, schien ihn am vorletzten Anstieg über die große Wiese schon angehängt zu haben. Doch der Konkurrent konterte und nutzte die folgende steile Bergabstrecke, um am verdutzten Niels wieder vorbeizulaufen, und brachte schnell fünf Meter zwischen sich und Niels. Der konnte den Abstand am schwierigen Schlussanstieg zwar wieder verkürzen, kam aber nicht mehr ganz heran. Nach einer Erkältung in der vergangenen Woche fehlten da wohl die letzten Körner. Trotzdem eine Klasseleistung: 8:54 Minuten und Platz zwei in der M13.

Dahinter lief auch Ben Brüssow ein tolles Rennen, hatte sich seine Kräfte hervorragend eingeteilt und stürmte auch noch in der zweiten Runde den Schussanstieg in gutem Tempo hoch. Beim ihm blieb die Stoppuhr bei 9:41 Minuten stehen, was Platz drei in der M12 bedeutete.

Über drei große Runden mit zusammen 3050 Metern musste sich Lisa Sieberg  quälen. Gegenüber der kleinen Runde gab es zwischendrin noch einen zusätzlichen knackigen Anstieg. Insofern waren ihre 16:11 Minuten aller Ehren wert. Sie wurde Zweite im kleinen Feld der U 18.

Drei große Runden inklusive Schleife, und damit zusammen 4550 Meter, hatten die Frauen und die Junioren zu bewältigen. Unter 27 Startern in diesem Rennen wurde Dennis Kern hervorragender Gesamt-Dritter, schien dabei von Runde zu Runde schneller geworden zu sein 18:26 Minuten benötigte er am Ende, was auch in seiner Altersklasse U 20 Platz drei bedeutete.

Lea Baumgarten wusste, dass es nicht ihr Tag war, wählte deshalb auf der schwierigen Strecke ein  für sie moderates Tempo, das sie aber bis zum Schluss durchhielt. In 21:09 Minuten wurde sie schließlich Dritte in der Altersklasse W30.

In ihrer Altersklasse W45 war Mirjam Treier allein, so dass es für RE unverhofft noch einen weiteren Titel gab. Mirjam war glücklich  und geschafft, als sie nach 27:18 Minuten die Ziellinie überquerte.

Allen RE-Teilnehmer einen herzlichen Glückwunsch und große Anerkennung von ihren Trainern.