Großer Erfolg der Damen 2 nach Aufstieg

Schwelmer Damen 2 landet im Mittelfeld der Liga

Gemessen an den Vorgaben des Trainerteam kann man von einer Punktlandung sprechen, denn genau dieser Mittelfeldplatz war es, den man sich im Vorfeld der Saison erhofft hatte.

Ungemein schwerer machte dieses Vorhaben der kurzfristige Abgang der Stammspielerin Johanna Stoll zu den Damen 1, wo sie nach kürzester Zeit zu einer Leistungsträgerin mauserte. Auch der lange Auslandsaufenthalt von Josefa Vesterling musste kompensiert werden.

Der Start in die Saison verlief durchwachsen, allerdings traf man direkt zu Beginn  auf die Aufstiegsaspiranten. Während man gegen den Schwelmer SC und den TV Vogelsang noch Lehrgeld zahlen musste, konnte man dem späteren Tabellenersten aus Witten in einem durchweg tollen Spiel einen Satz abknöpfen und den späteren Tabellenvierten aus Bochum beim 3:1-Sieg sogar teilweise an die Wand spielen.  Nun war Schwelm in der Liga angekommen. Es folgten Siege über beide Teams aus Schwerte und den letztjährigen Rivalen aus Herdecke. Für die Rückrunde hatte man sich eine Menge vorgenommen. Mitte Dezember schaffte Schwelm einen ganz besonderen Achtungserfolg: Im Pokal konnte der Landesligist aus Gerthe in der Schwelmer DFH mit 3:2 in einem fantastischen Spiel geschlagen werden. Hier konnte man sehen, was für ein Potential in der Mannschaft in vollständiger Besetzung steckt. Im ersten Rückrundenspiel kurz vor Weihnachten musste man sich dem Team aus Vogelsang nur hauchdünn geschlagen geben. Zahlreiche krankheitsbedingte Ausfälle ließen leider keine Wechsel zu. Nun ging es auf einem guten dritten Platz in die verdiente Weihnachtspause.

Das neue Jahr stand leider unter keinem guten Stern für die Mädels und das Pech verfolgte das Team ab nun konsequent. Zwar kehrte Josefa wieder zurück, dafür erwiesen sich die Verletzungen von Greta Hahne und Valentina Ferrara als schwerwiegend, sodass sie kaum mehr zur Verfügung standen. Die jährliche Schulskifahrt brachte eine kranke Jana Wagener, bis dahin beste Punktejägern, zurück, deren Ausfallzeit knappe vier Wochen betrug. Zudem sorgte der tolle Erfolg der U18 in der Quali A für große Erschöpfung unter den Mädchen. All das hatte zur Folge, dass die üblichen Ausfälle durch Krankheiten oder Verpflichtungen nicht mehr kompensiert werden konnten. Es setzte eine Niederlage nach der anderen, auch gegen Teams, in denen man in der Hinrunde noch gut aussah. Spontan erklärte sich Nina Wiggershaus, wohnhaft in Münster, bereit auszuhelfen und konnte dem Team ein Stück weit Stabilität verleihen. Auch Nicole Stuckmann gebührt unser Dank, denn sie sprang ebenfalls ein, als das Team Probleme hatte, sechs Spielerinnen auf das Parkett zu bekommen. Durch Siege gegen die Schwerter Teams stand recht bald fest, dass Schwelm zumindest mit dem Abstieg nichts zu tun haben würde. Im letzten Saisonspiel versammelten sich dann nochmal alle Spielerinnen zu einem starken 3:0 Erfolg gegen den TSV Herdecke.

Am Ende steht ein fünfter Tabellenplatz, der zwar wie angekündigt in Ordnung ist, allerdings wäre bei etwas glücklicheren Umständen eine bessere Platzierung möglich gewesen.

CH